Top Ten Thursday – No. 16

Uii, ich stehe auf einer Top Ten Liste!

J. F. Sebastian

TopTenThursday

Es ist wieder Donnerstag, es ist wieder Top Ten Thursday. Heute mit einem gleichermaßen schönen, wie schwierigem Thema.

Die 10 besten Self-Publisher

So, wer sind jetzt die besten? Die, die am meisten Bücher verkaufen? Oder die, die die (3x mal ‚die‘!!!) schönsten Geschichten erzählen? Oder die, die es durch das Selfpublishing geschafft haben, einen Verlag zu finden? Oder die, die vielleicht sogar vom Schreiben leben können?

Ihr seht, gar nicht so leicht. Deswegen erlaube ich es mir heute, das Thema einfach etwas umzubiegen.

10 Autorinnen/Autoren, die es verdient haben, dass ihr sie mal genauer unter die Lupe nehmt 🙂

Zugegeben, es ist immer noch schwierig (und auch ein bisschen gemein), sich jetzt nur 10 herauszupicken, aber so ist nun mal das Spiel… 😉 Und jetzt bitte auch fleißig auf die angegebenen Links klicken!!!

Madita Korth

http://feder-kiel.blogspot.de/

Anna Thur

http://www.annathur.de/

Jan Viebahn

http://yrangir.de/

Daniela Arnold

http://www.daniela-arnold.com/

Juna Fischer

http://juna-fischer.de/

Stefan Wollschläger

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leipziger-buchmesse-2011

Meine erste Leipziger Buchmesse

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse. Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne, kam ich nie auf die Idee in die Ferne zu schweifen, da dann noch Gebühren für Hotel und Fahrt anfallen. Doch nach so vielen Schwärmereien über die Leipziger Messe, entschloss ich mich dieses Jahr mich mal persönlich davon zu überzeugen und war die vollen vier Tage dort.
Donnerstag hatte ich mir zum Orientieren und herumspazieren vorgenommen, schließlich kannte ich das Messegelände noch überhaupt nicht. Da ich allerdings vorher mir schon einige Tage Leipzig angesehen hatte, merkte ich schnell die bereits gelaufenene Kilometer in meinen Knochen. Und das am ersten Messetag! Kurz vor der Abreise haben wir dann noch einen Hinweis eines Freundes bekommen, dass ein gemeinsamer Freund ebenfalls auf der Buchmesse sei. Wir haben ihn sogar in der Mangahalle bei den Zeichnern gefunden: Deryl Braun.

Abends wollte ich dann zum Pub’n’Pub, den ich sonst in Frankfurt besuche. Allerdings haben wir das Papa Hemingways wohl mit der Masse an Teilnehmern überfordert. Mit reichlich Verspätung gab es noch einen kurzen Impulsvortrag. Die Vorstellung der einzelnen Teilnehmer haben wir bei über 70 Leuten erst gar nicht probiert. Leider war es auch schwierig miteinander ins Gespräch zu kommen. Zu allem Überfluss bin ich dann auch noch verhungert, weil nach eineinehalb Stunden immer noch kein Essen kam. Naja. Dieses Event werde ich wohl lieber wieder in Frankfurt besuchen und nicht in Leipzig.

Freitag waren wir in unseren Schritten schon gezielter, aber die Gänge auch schon voller. Ich habe mir zwei Vorträge angehört. Zum einen von Amazon mit Katrin Koppold, Nika Lubitsch und den Bloggerinnen Tilly + Jack von In Flagranti Books
Es war sehr interessant mal die Seite der Buchblogger zu hören, was sie von uns Autoren erwarten, z. B. die richtige Ansprache in einer Mail. Und auch welche Erfahrungen die erfolgreichen Self-Publisher mit Buchbloggern gemacht haben.
Buchblogger und Autoren

Und auf den letzten Drücker habe ich noch Plätze für die Häppchen-Lesung von bekommen, weil wohl jemand abgesagt hat. Gelesen haben Marah Woolf, Katrin Koppold, Hannah Sievern, Ivonne Keller, Emily Bold, Jade MCQueen, Nikola Hotel, Eileen Janket und Dana Graham.
Lesung Leipzig zur Buchmesse

Einen ausführlichen Bericht gibt es hier von Helen. Helen haben mein Freund und ich während der Lesung kennen gelrent. Sie ist Literaturstudentin in Leipzig und musste einen Bericht über die Lesung schreiben. Das nette Pärchen in dem Bericht sind mein Freund und ich. 🙂

Samstag war ich dann den ganzen Tag bei der Leipziger Autorenrunde. Doch darüber werde ich demnächst separat berichten.

Zum Ausklang am Sonntag habe ich mir dann viele Lesungen auf der Fantasy Leseinsel angehört. Ursula Podnanski, Rebekky Pax und Eoin Colfer, von dem ich mir auch ein Autogramm geholt habe und geärgert habe, dass ich Artemis Fowl nicht dabei hatte. Aber wer schleppt schon Bücher mit sich herum.
Rebekka Pax kannte ich noch nicht. Doch ihr Buch „Das Herz der Harpyie“ fand ich wirklich gut. Dazwischen lasen immer wieder Autoren von kleineren Verlagen. Außerdem war die Messe bei weitem nicht mehr so voll wie Freitag oder Samstag.

Fazit: Die Leipziger Buchmesse geht mehr auf Leser, Buchblogger und Autoren, seien es Selbst-Publisher oder Verlagsautoren zu. Jeder kann eine Lesung organisieren und taucht dann, so denn er denn rechtzeitig ist, im Verzeichnis zu Leipzig liest auf. Für mich habe ich beschlossen, dass ich auf jedenfall probieren werde in 2016 auch in Leipzig zur Buchmesse etwas auf die Beine zu stellen.

Zu meinem Fotoalbum in Facebook über die Leipziger Buchmesse.

kobo writing life startseite

Kobo Writing Life für Self-Publisher

Das man bei Amazons Kindle Publishing Service sein ebook selbst hochladen und veröffentlichen kann, weiß wohl jeder self-publisher. Das dies auch bei kobo geht, wusste ich zumindest nicht von Beginn an und habe den Shop erst über Xinxii, also einen Distributor, beliefern lassen. Ergebnis: 1,26 €, von jedem verkauften Ebook (Verkaufspreis 2,99 €) und Verkaufszahlen Mitte September erst für Juli! Daher: Selbst ist die Frau und lädt ihr ebook selbständig hoch. Gedacht, getan. Naja, zumindest dann, nachdem ich von Xinxii wieder aus dem Vertrag für die Belieferung des Koboshops heraus kam, denn das, und das war mir auch nicht klar, geht erst nach drei Monaten ab Auslieferungsdatum. Nun bekomme ich bei jedem verkauften Buch immerhin 1,76 €! Seit Januar kostet das ebook 3,99 € und ich habe noch keine Ahnung, wieviel ich dann erhalte. Denn seitdem hat noch keiner mein ebook über kobo erworben.

Apropos Geld. Beim Schreiben des Blogbeitrags ist mir aufgefallen, dass ich mein Geld noch gar nicht erhalten hatte und bin dann im Kleingedruckten hierauf gelandet: „Wir bezahlen Sie zweimal pro Jahr in Ihrer Währung via Direktüberweisung.“ Na da bin ich mal gespannt, wann ich mein Geld bekomme.

Das Einstellen bei Kobo war kein Problem. Das Dashboard ist schön übersichtlich und liefert zügig Verkaufszahlen.

kobo writing life dashboardEinzig über den Punkt mit der Preisgestaltung bin ich gestolpert. Gebe ich den Preis gleich mit Mehrwertsteuer an, oder ohne, wie bei amazon (hat sich ja jetzt auch geändert)? Doch Kobo ist da wesentlich angenehmer, man gibt ihn fix und fertig an, ohne lang herum rechnen zu müssen bezgl. der Mehrwertsteuer!
Ich habe mich nur bei einer Sache zuerst gewundert, nämlich was sie unter ID haben wollten: Die Kontodaten!

Corinna, von ebokks, hat schon eine ausführliche Anleitung verfasst.

Auch Preisaktionen sind kein Problem. Man kann hier sogar Start- und Enddatum festlegen. Natürlich braucht auch Kobo hier etwas Vorlaufzeit. Aber es kann nicht passieren, dass das E-book schon vor der geplanten Aktion bei 0,99 Euro steht und es wird auch wieder pünktlich abgeschaltet. So etwas wünsche ich mir auch für gewisse andere Shops. 🙂

Kobo writing life Pricing Aktion

Jetzt zu den Nachteilen. Ich habe folgende Kategorien rausgesucht für mein ebook „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“. Dabei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass auch bei kobo natürlich die ganze Menüführung auf englisch ist, so auch die Kategorien die man wählen muss.

Kids + Teens | Teen | Love and Romance
Sci Fi + Fantasy | Fantasy | General
Kids + Teens | Teen | Fantasy and Magic

Gelandet bin ich dann in: kobo selbstbeliefert falsche rubriken
Da dachte ich kurz: na bravo! Wie bitte kommen die auf Erotik? Vor allem letzteres wollte ich auf keinen Fall. Also Mail an den Kobo Support. Nach zwei Wochen, dann endlich eine Antwortmail: Ich dürfte Kinder- und Jugendkategorien nicht mit denen von Erwachsenen vermischen. Wieder eine Mail meinerseits, dass ich einfach in die gleichen Kategorien wie vorher möchte. Was soll ich sagen? Wir haben Mitte Februar. Mein Ebook ist nun seit ungefähr einem halben Jahr bei kobo per selbst-distribution. Ich bin immer noch in Erotik, weil die das nicht selbstständig ändern können und ich widerum nicht weiß, welche anderen Kategorien ich nehmen sollte, um aus Erotik heraus zu kommen. Denn sorry, wer schließt von den oben genannten Kategorien darauf, in Erotik zu landen. Ich wüsste absolut nicht, was ich ändern sollte.

Ich kann also auf der einen Seite jedem nur empfehlen, sein ebook bei Kobo selbst zu distribuieren. Auf der anderen Seite, haben Distributer da anscheinend noch mal andere Möglichkeiten, denn mit Distributor Xinxii war mein ebook in den richtigen Kategorien einsortiert…
Was gleich geblieben ist, ist die Verkaufsmarge. Sowohl mit oder ohne Distributor sind meine Verkäufe bei kobo nicht annähend so, wie bei amazon.

Logo des Nanowrimo

Mein erster (und letzter?) NaNoWriMo- Ein Erfahrungsbericht

Logo des NanowrimoSchon mal vorweg: Das wird ein recht kurzer Post. Denn wirklich viele Erfahrungen habe ich nicht damit gesammelt. Natürlich ging ich hochmotiviert am 1. November an den Start. Gut meine Teilnahme hatte ich spontan ein paar Tage vorher beschlossen. Also habe ich ohne große Vorbereitung drauf los geschrieben. Schließlich wollte ich bei Moonwitch 2 weiterkommen. Gleichzeitig überlegte ich aber eine neue Geschichte zu beginnen, die mir im Kopf herum spuckte, weil ich gelesen hatte, dass es einfacher wäre mit eienr neuen Geschichte in den NaNowriMo zu starten. Doch die hatte ich noch überhaupt nicht geplottet oder näher durchdacht.

Geschrieben habe ich dann zwar sowohl an Moonwitch, als auch an diversen sonstigen Texten und Bewerbungen, doch natürlich bei weitem nicht soviel wie verlangt.
Ich hatte gehofft, dass sich der Druck etwas erhöhen würde, doch wenn man nicht mehr Zeit als vorher hat, kann der Druck noch so hoch sein. Schon das tägliche aufschreiben dessen, wieviel man geschrieben hat, habe ich nach wenigen Tagen wieder schleifen lassen. Obwohl ich schon dachte, dass das spielerische „ich überbiete mich selbst jeden Tag“ mich zu mehr auf gefordet hätte. Vielleicht probiere ich es dieses Jahr erneut, dann vielelicht mit etwas mehr Vorbereitungszeit. Auf der anderen Seite arbeite ich jeden Tag etwas an meinem Buch, mal mehr, mal weniger, manchmal auch nur gedanklich.

Ob ich noch mal daran teilnehmen werde, weiß ich noch nicht.

Für alle, die noch nicht wissen, was der NaNoWriMo ist, gehts hier zum Wikipedia-Artikel.

6 unterschätzte Eigenschaften, die Autoren brauchen

Geduld ist auf jedenfall Punkt 1. Bei den IT-Fähigkeiten würde ich noch ergänzen, dass es hier nicht nur um simple Office-Produkte geht, die man beherrschen sollte, man sollte auch wissen, wie man Grafiken formatiert, Blogs hostet, seine Social Media Kanäle befüllt, auch vom Smartphone aus und so vieles mehr.
Als 7. Punkt würde ich noch die Budgetplanung ergänzen. Wieviel an Geld kommt rein? Kann ich mir dieses Werbemittel leisten? Hier den Überblick zu behalten finde ich genauso wichtig wie die anderen sechs unterschätzten Talente, die ein Autor haben sollte. Besser gesagt ein Self-Publisher. Das höre ich auch immer wieder. Erst letztens sagte eine befreundete Verlagsautorin zu mir, dass sie nur Schreiben möchte und nicht das Ganze andere noch machen möchte, dass ein Self-Publisher tun muss. Im Gegensatz dazu gefällt mir die Vielfältigkeit dessen, was ein Self-Publisher tun muss, sehr gut!

MARCUS JOHANUS

6unterschtzteEigenschaftendie

Wer Autor werden will, muss gut schreiben können. Nur zu häufig ist damit gemeint, vor allem die Sprache zu beherrschen, ein guter Stilist zu sein usw. Obwohl diese Fähigkeiten ganz sicher nicht unwichtig sind, gibt es doch noch andere, deren Entwicklung und Training man nicht vernachlässigen darf, wenn man professionell Romane schreiben möchte.

1. Geduld

Meiner Ansicht nach die wichtigste Eigenschaft, die man sich als Autor zulegen sollte, wenn man sie noch nicht besitzt.

Dazu gehört vor allem die Geduld mit sich selbst, sich Zeit für die eigen Entwicklung zu lassen. Aber auch die Geduld mit anderen – vor allem mit den Antwortschreiben von Agenturen und/oder Verlagen, mit dem Feedback von Testleserinnen und Testlesern usw.

2. Organisationstalent

Es gibt eine Menge zu organisieren, sobald man ernsthaft schreiben will. Das fängt damit an, sich Schreibzeit freizuschaufeln, die gegen die Ansprüche des Alltags verteidigt werden muss, betrifft die Organisation des Schreibprozesses selbst und endet mit Übersichten…

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Leserunde Lovelybooks Moonwitch

Meine erste Leserunde bei Lovelybooks – Ein Erfahrungsbericht

Ich möchte heute über meine erste Leserunde bei Lovelybooks bloggen, die ich von Ende August bis ca. 6. Oktober 2014 durchgeführt habe. Ich habe vorher auch noch an keiner als Leser teilgenommen.
Hier könnt ihr Sie Euch nochmal auf Lovelybooks anschauen.

In der letzten Augustwoche habe ich mit der Ausschreibung begonnen.
Es bewarben sich insgesamt 31 Büchernärrinnen und Büchernarren. Erst kam der Zuspruch recht spärlich. Daher habe ich an alle Freunde, die ich dort bereits hatte, eine Mail geschrieben, um noch mal darauf aufmerksam zu machen. So sind es dann doch eine ordentliche Anzahl geworden. Schließlich wollte ich 5 ebooks und 5 Taschenbücher verlosen, die in der ersten Septemberwoche per Post und Mail rausschickte. Noch immer sind Bücher eher gefragt als ebooks.
Um die Gewinner zu ziehen, hatte ich mir etwas Besonders einfallen lassen. Mein Meerschweinchen Mekina hat die Gewinner gezogen. Das könnt ihr Euch hier noch mal anschauen:

Video Auslosung Part 1
Video Auslosung Part 2

Die Post hat unterschiedlich lange gebraucht und auch bis ich von allen die Mailadresse hatte und das ebook Format das sie wollten, dauerte es eine Weile.
Zusätzlich hat noch jemand teilgenommen, der nicht gewonnen hatte, so dass es 11 Leserinnen waren. Das hat mich natürlich besonders gefreut.

Am Anfang ging es bei einigen recht zügig mit den Rückmeldungen und in jeder, von mir gesetzten Unterteilung, bekam ich eine Rückmeldung. Nach einer Zeit tröpfelte es etwas dahin und es postete auch nicht jeder etwas in jeder Unterkategorie. Ich hätte gedacht, dass es mehr Interaktion gibt, im Sinne von Fragen an mich, vielleicht auch, dass diese Leser etwas mehr Insiderwissen rund um mein Buch oder mich hätten wissen wollen, das war nicht so wirklich der Fall.

Nun zu dem, worum es eigentlich in so einer Leserunde geht: Das Erhalten von Rezensionen. Alle Leserinnen, bis auf eine Ausnahme, haben eine Rezension geschrieben und sie nach ihren Möglichkeiten an ihren Stellen öffentlich gestellt. Zumeist auf ihren Bücherblogs, weniger auf Amazon, weil offenbar Buchblogger bei Amazon nicht gerne rezensieren. Für mich als Autor wäre es schön gewesen hier einige mehr zu bekommen, weil Normalsterbliche Verbraucher, sich eher dort informieren. Die Rezensionen sind im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich bekommen habe, schon sehr kritisch, nicht negativ oder so, aber man erkennt die Vielleser darin. Und ich denke, dass ist es auch, was jedem Autor, der Leserunden auf Lovelybooks veranstaltet klar sein: Hier rezensieren Profis, die fast täglich Bücher verschlingen und rezensieren! Ich habe durch die doch sich sehr lange ziehende Leserunde keinen spürbaren Effekt bei den Käufen gemerkt, im Gegensatz zur Blogtour z. B., weil da eben alles in einer Woche gehäuft war.
Sicher werde ich noch mal eine Leserunde machen bei einem der nächsten Bücher, aber auch noch mal andere Maßnahmen überlegen und ausprobieren.

Zeitlich hatte ich übrigens gar keine Probleme. Man bekommt täglich eine Benachrichtigung, was an Posts angekommen ist. Natürlich guckt man auch immer wieder rein. Ich fände es bei Lovelybooks gut, wenn es auch so etwas wie „Gesehen“-Häkchen gäbe, wie bei Whatsapp oder Facebook-Daumen, damit man einfach weiß, dass auch jemand die Antwort liest, die ich ihm auf einen Post geschrieben habe.
Am Ende ist es schwierig zu sagen, wann die Leserunde beendet ist, weil man nie weiß, ob noch etwas kommt.

Lange habe ich mir über den Zeitpunkt einer Leserunde Gedanken gemacht. Meine Lesrunde startete circa eineinhalb Monate nach der Buchveröffentlichung. Das hatte auch etas damit zu tun, dass ich überall gelesen hatte, dass man sich dafür Zeit nehmen sollte. Als Self-Publisher im Nebenjob hat man nicht wirklich viel Zeit. Ich weiß nicht, ob es besser gewesen wäre, wenn sie näher am Veröffentlichungsdatum dran gewesen wäre. Ich war der Meinung alles nach und nach zu machen, und das Buch über einen längeren Zeitraum im Gespräch zu halten als gut geeignet.

Lesrunde lovelybooks

Tipps zu Leserunden von Myra Cakan.

Mehr zum Thema Lovelybooks

silvester2015

Mein Jahresrückblick 2014

Eigentlich sollte das kein normaler Rückblick werden, doch ein paar einleitende Sätze zu meinem Jahr 2014 müssen nun doch sein. Zu Beginn letzten Jahres dachte ich noch, dass ich nie mit dem Überarbeiten des Manuskripts zu „Moonwitch -Liebe zwischen Licht und Schatten“ fertig werde. Doch es gab ja bereits Leute, die das Buch per Crowdfunding gekauft hatten und ich es nun auch liefern musste. Und so sagte ich mir, dass ich einfach immer weiter machen müsste, Schritt für Schritt. Das war dann doch ein komisches Gefühl, als ich dann fertig war. Ihr kennt das bestimmt, wenn man so lange an einer Sache gearbeitet hat, dann kann man sich nur schwer von ihr trennen. Aber schließlich erblickte mein Buchbaby am 18. Juni das Licht der Welt. Und seitdem ist so viel tolles passiert. Ich habe dieses Jahr so viele tolle Leute, auch über Twitter und Facebook kennengelernt, die an meiner Buchveröffentlichung teilgenommen haben. Das hätte ich nie erwartet. Das Buch hat überwiegend positive Kritiken bekommen und ich habe die Bestätigung erhalten, dass Schreiben das ist, was ich auch zukünftig machen möchte!

Und jetzt der andere Jahresrückblick:

1. ) Neue Länder bzw. Städte in 2014 besichtigt:
Gleich zweimal war ich dieses Jahr in Italien. Zum einen in Sardinien und zum anderen in Rom. Da kann ich nun eine kleine Nadel auf der riesigen Weltkarte einstechen und als „erledigt“ markieren. Bleiben noch eine Million andere Städte und Länder, die ich gerne noch bereisen möchte. In Sardinien war ich mit meinem Freund zum Faulenzen, auch wenn wir einige Ausflüge gemacht haben, darunter auch einen Segelturn. In Rom war ich mit zwei Freundinnen. Dazu muss ich sagen, drei ist einfach einer zu viel. Das wusste ich einfach schon vorher, aber was solls, die Stadt ist einfach nur total schön. Mal sehen, wohin es in 2015 geht. Es fehlen noch viele Nadeln auf der Weltkarte.

2. ) Filmisches
Neue Serien: Okay, bei mir war sie nicht neu, weil ich sie schon letztes Jahr auf DVD gesehen habe: Pretty Little Liars lief auf SuperRTL an. Außerdem ganz nett fand ich „Devious Maids“ und „Die Hexen von Eastwick“. Vor allem von letzterer erwarte ich mir sehr viel, als kleinem Hexenfan 🙂
Und dann gab es da noch Sleepy Hollow: Nach nur vier Folgen war Schluss, nicht mit der Serie, nein mit der Ausstrahlung auf Pro Sieben! Im Dezember wurde wurde jetzt erneut mit der Ausstrahlung begonnen, nun auf Sixx.
Seit es diese ganzen Spartenkanäle der ganzen Sender gibt, komme ich zum einen nicht mehr hinterher mit dem Schauen von tollen Serien und zum anderen verpasse ich irgendwelche Staffeln, weil sie auf einmalm wegen schlechter Einschaltquoten irgendwo fortgesetzt werden, wo ich es nicht mit bekomme.
Am besten ist bei mir allerdings „Beauty and the Beast“ gestartet.
Beste Staffel, einer bereits laufenden Serie: Greys Anatomy. Es ist schon recht auffällig, dass immer Arztserien so lange laufen (Emergency Room, Die Schwarzwaldklinik)
(Ich plane demnächst mal einen ganzen Artikel zum Thema „Aus dem Leben eines Serienjunkies“.)

Serien, aus denen ich 2014 ausgestiegen, oder in die ich mal reingschaltet habe, ich aber nicht am Ball geblieben bin: „Hart of Dixie“, startete ganz nett, konnte mich aber 2014 nicht mehr überzeugen. Zu kleiner Kreis an Figuren, keine neuen Geschichten, alles schon mal dagewesen. Nach drei Staffeln zu langweilig um es weiterzusehen. Auch wenn ich Rachel Bilson mag. Angetestet habe ich außerdem „Homeland“, da so groß angepriesen, doch die Ausstrahlungszeit und das Thema waren im Ende nichts für mich. Auch „Sons of Anarchy“ fand ich irgendwann zu brutal.
Immer mal wieder gesehen habe ich dieses Jahr zum ersten Mal „Criminal Minds“, das zu meinen Serien unter dem Motto: „Kann man sich anschauen, wenn sonst nichts läuft“ avanciert ist.

Bester Kinofilm in 2014: Interstellar.

Beste TV Werbung: Die Mini Werbung mit der Bulldogge Spike und VW Star Wars.
Eine Liste mit den schlechtesten TV Werbespots 2014 erspare ich mir an dieser Stelle, da gab es wirklich mehr als genug. Ich sage nur „Stimmt so“ von Berentzen.

3.) Musikalisches
Lieblingslieder 2014: Jubel von Klingande, Klangkarussel mit Netzwerk (falls like rain),
Konzertbesuch dieses Jahr: 3. März 2014 Frankfurt, Gibson Club: Gavin de Graw
Beste neue Gruppe, auf die ich dieses Jahr gestoßen bin: Haim
Meist gehasstes Lied dieses Jahr: Atemlos von Helene – ich bin überall – Fischer.

Natürlich hab ich auch ein paar Vorsätze für 2015: Da ist zunächst mal mir einen neuen Job zu suchen! Moonwitch Teil 2 zu veröffentlichen und vielleicht (ganz großes dickes vielleicht noch ein zweites Buch!)
Mal ganz abgesehen von den Vorsätzen, die jeder hat: Weniger Schokolade essen, mehr Sport treiben und Abnehmen…

99 cent Aktion für mein ebook- ein Erfahrungsbericht

Da die Buchverkäufe nach ein paar Monaten nicht mehr so waren, wie zu Beginn, beschloss ich eine 99 cent Aktion für mein ebook zu starten. Ich hatte überlegt das ganze Ende November stattfinden zu lassen, um dann ein gutes Ranking für die Weihnachtsverkäufe zu erhaschen. Um die Aktion bekannt zu machen, warb ich auf www.xtme.de (kostenpflichtig) zu diesem Artikel, eine Woche tägliche Erwähnung im Newsletter.

www.ebook-rabatte.de (kostenfrei)
www.ebookninja.de (ebenfalls kostenfrei) und der Facebookseite ebooktopdeals.

Die Aktion begann am Freitag, den 14. November und endete Donnerstag, den 20. November.
amazon: Der erste Tag war auch der beste Tag. Danach ging es leider wieder abwärts, zwar noch einen Tag nochmal aufwärts, aber dann eben wieder abwärts.
Die Verkäufe lagen wieder so gut, wie in der Höchstzeit meiner Verkäufe zu Normalpreiszeiten.
Ehrlich gesagt, hatte ich mir mehr erhofft.

Um die 119 Euro, die ich für die Werbung auf xtme gezahlt habe, wieder rein zu bekommen, hätte ich 350 ebooks á 0,34 Euro (das ist das, was bei 99 cent bei amazon noch übrig bleiben für den Autor) verkaufen müssen. Das habe ich auf jedenfall nicht geschafft, nicht mal annähernd, aber ich hatte gehofft, dass durch die Verkäufe und das dann gute Ranking bei amazon, die Verkäufe erhalten bleiben, wenn der Preis wieder auf 2,99 Euro hoch geht.

In der Woche danach, lief es dann eigentlich genauso wie vorher weiter und nicht besser, was ich gehofft hatte…
Allerdings hätte ich vorher mal diesen Artikel der Self-Publishing Bibel lesen sollen. (Er erschien erst danach.) Denn offensichtlich sind Oktober und November generell keine guten Verkaufsmonate.

Tja.
Von den anderen Shops muss man erst gar nicht reden:
kobo: Kein Verkauf für 99 cent.

tolino: ein Verkauf über Weltbild, Null bei Thalia.

Im Dezember lief es dann wieder besser. Der Zeitpunkt war also vielleicht nicht der Beste. Das Ranking bei amazon ging zumindest so schnell wieder nach unten, dass es keine Auswirkungen auf die Dezember Verkäufe haben dürfte. Ich wollte es eben einfach mal ausprobieren, um für meine weiteren Bücher hinzuzulernen.

Noch kurz ein paar Worte zum Ändern des Preises un der Dauer auf den verschiedenen Plattformen:
Bei amazon dauert es nur ein paar Stunden. Ein Ändern des Preises empfehle ich am Abend davor.
Bei Kobo kann man bequem einen Zeitraum festlegen, in dem das ebook günstiger wird. Auch das sollte man allerdings so zwei Tage vorher timen.
Die restlichen Shops lasse ich über Xinxii beliefern. Hier sollte man vier bis fünf Tage vorher eine Mail hinschreiben, dass sie die Preise bei den Shops ändern lassen sollen.

Update am 2. 2. 2015:
Bei der Self-Publishing Bibel gibt es nun eine Übersicht über Möglichkeiten zur Bekannmachung einer Marketing-Aktion.

Meine kleine interaktive Weihnachtsgeschichte

Jeden Tag veröffentliche ich auf meiner Facebookseite einen kleinen Schnipsel einer Weihnachtsgeschichte. Wie es weiter geht entscheidet ihr. Hier gibt es die komplette Adventskalender Weihnachtsgeschichte zum Mitlesen. Das fettgedruckte ist jeweils das, wofür auf Facebook abgestimmt wurde.

Türchen 1: Habt ihr mal überlegt, was der Weihnachtsmann an den übrigen 364 Tagen macht, wenn nicht gerade Weihnachten ist? Ich, Lucas Held, 9 Jahre alt, habe es herausgefunden! Denn seit kurzem wohne ich am Nordpol, Grönland. Meine Eltern sind Wissenschaftler und erforschen gerade Pinguine. Deshalb haben sie mich hierher geschleppt.
„Lucas, schaust du mal nach der Post?“ Das ist meine Mutter, Prof. Dr. Beate Held, Biologin.
Als ob wir hier draußen Post bekämen! Die Geburtstagskarte meiner Großmutter kam nach vier Wochen endlich an. Aber meinetwegen. Ziehe ich mir eben meinen dicken Daunenparka an, Handschuhe und Mütze sind hier Pflicht bei den Temperaturen, genauso wie die dicken Schneeschuhe. Mal eben nach der Post schauen, ist also nicht.

a) Lucas zieht sich an und schaut nach der Post.
b) Lucas hat keine Lust und spielt lieber weiter am Computer.

Türchen 2: Eingepackt wie ein eine Feige im Speckmantel begebe ich mich also vor die Haustür. Sofort weht mir der kalte Nordwind um die Nase und ich ziehe die Mütze tiefer und den Schal höher ins Gesicht, bis nur noch meine Augen übrig bleiben. Mühsam stapfe ich durch den Schnee, der schon wieder meterhoch liegt, obwohl mein Vater heute Morgen bereits Schnee geschippt hatte. Nicht das das hier etwas nützte. Der Briefkasten lugte tapfer aus dem Schnee heraus.
Entscheide, wie es weiter geht:
a) es ist Post da.
b) oder es ist keine Post da.

Türchen 3: Ich lugte in den Briefkasten, der komplett leer war, was nicht anders zu erwarten war. Zum ersten Mal, sah ich unseren Nachbarn. Ja, hier draußen im Nirgendwo wohnte tatsächlich noch jemand. Der alte Mann, mit dem schneeweißen Bart und dem dicken Bauch unterhielt sich tatsächlich mit dem Postboten! Der wiederum überreichte ihm einen großen Stapel Briefe. Ich rieb mir die Augen. Vernebelte mir die Kälte meine Sinne?

a) Sieht Lucas wirklich seinen Nachbarn, den Postboten und einen riesigen Stapel Briefe?
b) oder sieht Lucas nur einen weißen Schneehasen?

Türchen 4: Nein, ich hatte richtig gesehen. Der alte Mann sah mich und winkte fröhlich herüber. Automatisch hob ich meine Hand und winkte verdutzt zurück. Irgendwie erinnerte er mich an jemanden. Doch ich kam gerade nicht darauf an wen. Zurück im Haus pellte ich mich wieder aus den nun überflüssigen dicken Winterklamotten. „Lucas, Mira ist ausgebückst!“, schrie meine Mutter aus dem Labor.

Entscheide, wie es weitergeht:
a) Lucas findet Mira.
b) Er findet sie nicht.

Türchen 5: Ich suchte Mira als erstes in ihren üblichen Verstecken. Unter der Treppe, in meinem Bett. Doch nichts. „Ich kann sie nicht finden!“, schrie ich Richtung Labor. Meine Mutter hatte Mira als Baby gefunden, verlassen und ganz schwach und sie mit zu uns genommen. Sie hatte sich prächtig entwickelt. Ich holte mir ein Glas Wasser aus der Küche und wollte endlich zurück an meinen Computer. Doch da stand …

a)… Mira auf einmal in Lucas Zimmer steht.
oder b.) … seine Mum in Lucas Zimmer steht.

Türchen 6: Ich stand auf und nahm Mira, unseren Hauspinguin auf den Arm. Wir konnten sie nicht mehr auswildern, weil sie sich zu sehr daran gewöhnt hatte, von uns füttern zu lassen. Mit Mira auf dem Arm ging ich in Mums Labor.
„Da ist ja die kleine Ausreißerin! Sie hat wohl den Braten, genauer gesagt, den Fisch gerochen. Hälst du sie mal kurz fest? Sie soll den Fisch, den ich mit einem Impfmittel präpariert habe essen.“ Lucas behielt Mira auf dem Arm, während seine Mum der Pinguindame mit einem Fisch vor der Nase herumwedelte.

Entscheide selbst, wie es weiter geht:

a) Mira denkt nicht daran, den Fisch zu essen.
b) Mira isst brav ihren Fisch.

Türchen 7: Doch Mira dachte gar nicht daran, ihren Fisch aufzuessen. Sie wusste ganz genau, dass mit dem Fisch etwas nicht stimmte. Schließlich wollte meine Mutter ihr den Schnabel öffnen und den Fisch hineingleiten lassen, doch Mira zappelte in meinen Armen so herum, dass sie mir aus den Händen glitt, auf Mutters Labortisch landete, dort aufgeregt herumflatterte und alle Gläser umwarf und die Unterlagen durcheinander brachte. Dann mit einem Sprung vom Tisch und in Richtung Freiheit, rutschte sie durch die Katzenklappe, die zu einer Pinguinklappe umfunktioniert worden war, nach draußen in ihr Gehege. Ich folgte ihr, allerdings durch die Tür, ebenfalls vor meiner nun fluchenden Mutter fliehend und sah gerade noch wie sich Mira in ihre Höhle flüchtete, die wir ihr gebaut hatten. Ich musste lächeln. Keine Chance, jetzt an sie heran zu kommen. Ich bemerkte, dass ich ohne Jacke rausgerannt war und trotz der paar Sekunden hier draußen, schon am Erfrieren war.

Entscheide, wie es weitergeht:
a) Lucas erfriert.
b) Lucas huscht schnell wieder rein.

Türchen 8:Ich wollte schnell wieder rein ins Warme, bevor ich hier draußen zum Eiszapfen erfrieren würde, als ich merkwürdige Spuren im Schnee sah. Denen wollte ich nachgehen und rannte an meiner Mutter vorbei, die Miras Chaos beseitigte, um meine Jacke zu holen. Es waren keine Spuren eines Hasen, irgendetwas Größeres musste an unserem Haus vorbei gelaufen sein. Und auch nicht nur ein Tier, nein mehrere waren hier entlang getrampelt. Ich folgte der Spur in Richtung des Hauses meines Nachbarn.

Entscheide, wie es weitergeht.

a) Lucas verliert die Spur.
b) Lucas folgt der Spur bis zu einer kleinen Hütte aus Holz.

Türchen 9: Ich folgte der Spur der Tiere in Richtung des Hauses meines Nachbarn zu einem kleinen Holzschuppen. Langsam öffnete ich die Tür und schlüpfte hinein. Drinnen war es wunderbar warm, doch so dunkel, dass meine Augen sich nur langsam daran gewöhnten. Und es roch komisch. Dafür starrten mich aber jede Menge Rentiere an, die gemütlich ihr Heu schmatzten. Ich störte sie anscheinend kein bisschen bei ihrem Nachmittagssnack. Von draußen hörte ich Schritte im knirschenden Schnee und versteckte mich schnell zwischen den Rentieren.

Entscheidet, wie es weitergeht:

a) Lucas bleibt unentdeckt.
b) Lucas wird entdeckt.

Türchen 10: Die Stalltür öffnete sich und ich konnte Stiefel erkennen, die genau auf mich zukamen. Ich drückte mich tiefer zwischen die Rentiere. Dann hörte ich ein kurzes Poltern und Schritte die sich wieder entferten. Ich wartete noch einige Minuten, bis ich aus meinem Versteck hervor kam. Das Poltern waren Karotten, die in den Futtertrog gefüllt worden waren und um die sich nun die neun Rentiere scherten. Ich sah mich genauer im Stall um. An einer Wand hangen Geschirre für die Tiere. Auf jedem war ein Name eingestickt. Ich las: Donner, Blitzen, Komet, Tänzer, Nimmersatt, Füchsin, Herumspringer, Spurter und __________. In einer anderen Ecke stand etwas großes unter einem Laken versteckt, das nun meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Als ich darunter lugte, entdeckte ich einen riesigen Schlitten. Jetzt wusste ich, warum mir mein Nachbar so bekannt vor kam!

Na, wisst ihr, wie das letzte Rentier heißt? Und wie geht es weiter?

a) Lucas läuft nach Hause und erzählt seiner Mutter von seiner Entdeckung.
b) Lucas behält seine Entdeckung für sich und sammelt weiterhin Beweise.

Türchen 11: Ich verließ die Karotten schmatzenden Rentieren und schlich zum Haus meines Nachbarn. Alle Fenster waren hell erleuchtet. Ich drückte mich an die Hauswand, duckte mich unter einem Fenster hindurch und ging unter einem beliebigen Fenster im ersten Stock in Deckung. Der Schnee lag so hoch, dass ich ohne Mühen hinein sehen konnte. Vorsichtig lugte ich hinein und sah…

a) … eine korpulente Frau beim Plätzchen backen.
b) … meinen Nachbarn beim Lesen eines Briefes.

Wie soll es weitergehen?

Türchen 12: Vorsichtig lugte ich hinein und sah durch die beschlagene Scheibe eine korpulente Frau beim Plätzchen backen. Gerade klingelte der Wecker und erinnerte sie daran, die Ersten aus dem Ofen zu holen. Wohl vom leckeren Duft angelockt, kam ihr Mann, mein Nachbar, in die Küche. Auch ich sog automatisch die Luft ein. Doch das war ein Fehler. Statt Plätzchenduft, brannte die sibirische Kälte in meinen Lungen und ich musste verräterisch Husten.

a) Lucas wird entdeckt.
b) Lucas bleibt unentdeckt.

Türchen 13: Vermutlich hätte man mein Husten auch noch auf dem Südpol gehört und so war es nicht verwunderlich, als ich hinter mir eine Stimme vernahm: „Kann ich dir helfen, Junge?“ Ich drehte mich um und da stand mir mein Nachbar oder zumindest ein Mann, der so aussah wie mein Nachbar, gegenüber. Ich blickte zurück in die Küche, wo noch immer die Frau und mein Nachbar von den Plätzchen naschten.

a) Lucas hat Halluzinationen.
b) Es gibt den Nachbarn wirklich zweimal.

Türchen 14: Sah ich doppelt oder gab es meinen Nachbarn wirklich zweimal? „Ich wollte nur … es roch so lecker!“, log ich. Denn eigentlich konnte ich überhaupt nichts riechen. „Na dann komm mal mit, Martha wird sich über einen Gast freuen. Wir bekommen nicht oft Gäste, weißt du.“ Ja, das konnte ich mir gut vorstellen. „Wie ist dein Name?“ „Lucas.“ Im Haus duftete es genauso lecker, wie ich es mir vorgestellt hatte und es war schön warm. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie lange ich schon draußen in der Kälte gewesen war. Das Haus, war viel größer, als es von außen ausgesehen hatte. „Wer wohnt denn hier alles?“, fragte ich, während ich staunend durch das Haus lief. „Oh, nur ich und meine Brüder und natürlich Martha. Martha! Wir haben einen Gast!“, schrie, wie ich nun wusste, einer meiner Nachbarn. Mit einem Backblech noch vor Hitze dampfender Plätzchen trat die Frau, die ich schon durch das Fenster beobachtet hatte, aus einer Tür und hinter ihr Nachbar Nummer 2. „Ich habe diesen Jungen hier draußen gefunden, wie er spioniert hat. Was machen wir nun mit ihm? Schließlich hat er uns gesehen.“ Ich konnte nichts sagen, der Kloß in meinem Hals war gerade dicker geworden. „Ach Peter, nun mach doch dem armen Jungen keine Angst, er ist schon ganz bleich! Hier iss erst mal ein Plätzchen. Du hast die Auswahl zwischen
a) Kokosmakronen.
b) Zimtsternen.

Türchen 15:
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und griff beherzt nach einem Zimtstern. „Du musst unser neuer Nachbar sein?“ Das war nicht schwer zu erraten. „Ich heiße Lucas Held.“ „Du bist sicherlich ganz durchgefroren, ich mach dir erst mal einen schönen heißen Tee! Und ihr könnt eure Brüder holen, es gibt bald Abendessen.“ Brüder? Wieviele gab es denn noch?
a) 10
b) 8

Türchen 16:
Ich wurde in die Küche geführt und bekam einen heißen Tee, der mich auftauen ließ, als die Tür auf ging und der Mann, der Peter genannt wurde herein kam, dachte ich zumindest. Martha gab ihm jede Menge Teller in die Hand und er verschwand wieder. Nur ein paar Sekunden später ging erneut die Tür auf und Martha drückte einem Mann gleichen Aussehens Besteck in die Hand. Das Spielchen wiederholte sich noch einige Male und es wanderten Gläser, Schüsseln und Flaschen auf diese Weise aus der Küche. „Wieviele von denen gibt es denn?“, konnte ich meine Neugier nicht länger verbergen. „Komm mit, dann Stelle ich sie dir alle vor!“, lachte Martha. „Du bleibst doch, oder?“

a) Lucas bleibt nicht zum Essen.
b) Lucas bleibt zum Essen.

Türchen 17: Wir gingen hinüber in den Speisesaal, wo 12 Männer, alle mit einem weißen Vollbart vor einer Weltkarte, die an der Wand hing, standen und aufgeregt diskutierten.
„Wir haben einen Gast, also benehmt euch!“ Sofort kehrte Ruhe ein und alle setzten sich an den Tisch. Ein Platz war für mich reserviert worden. Langsam schlich ich an der Weltkarte vorbei, auf der jede Menge grüne Lichter blinkten. „Wozu ist das hier?“
Doch mich beachtete keiner. Alle waren dabei sich Essen auf den Teller und in den Mund zu laden. Was brauchte ich noch für Beweise? Sie wohnen am Nordpol, sie besitzen einen Schlitten und Rentiere, sie bekommen jede Menge Post und sie haben eine Weltkarte mit Flugrouten an der Wand hängen.
„Ich weiß, wer sie sind!“

a) Rentierzüchter
b) Weihnachtsmänner

Türchen 18: „Ich bin mir sicher, dass sie die Weihnachtsmänner sind.“ Schallendes Gelächter schlug mir entgegen.
„Da liegst du falsch mein Junge, wir sind Rentierzüchter“, sagte einer der Männer. „Du hast doch bestimmt unsere Rentiere gesehen.“
„Sie meinen die neun in dem Schuppen, hinter ihrem Haus? Sind das nicht zu wenige für eine Zucht?“
„Das sind unsere neun prächtigen Zuchtbullen. Der Rest haust draußen.“
„Außerdem gibt es doch wohl nur einen Weihnachtsmann!“, erklärte ein anderer Mann.
„Ja, das stimmt.“ Musste ich kleinlaut zugeben, das klang alles plausibel. Ixch überlegte kurz. es passte einfach alles zu gut zusammen. „Sie können ja Rentierzüchter und Weihnachtsmänner sein! Ich denke, dass nur keiner weiß, dass es mehrere Weihnachtsmänner gibt. Wie sonst sollten sie alle Kinder in nur einer Nacht mit Geschenken beliefern.“ Ich überlegte weiter und kam erst so richtig in Fahrt. „Ich denke, dass jeder von ihnen eine dieser blinkenden Routen übernimmt.“ Jetzt herrschte mucksmäuschen Stille in dem Raum.
„Ich habs dir ja gesagt Martha, diese Nachbarn werden Ärger machen!“, klagte einer meiner weißbärtigen Nachbarn Martha an. „Was machen wir jetzt mit ihm? Er weiß alles!“

a) Lucas bekommt eine Gehirnwäsche um alles wieder zu vergessen.
b) Lucas darf mit ihnen essen.

Türchen 19:“Aber ich bin mir sicher, dass er nichts sagen wird“, beruhigte Martha die zwölf bärtigen Männer.
„Nein, ich werde bestimmt nichts sagen!“, bestätigte ich schnell.
„Schön, dann können wir ja jetzt endlich essen!“ Ich nahm Platz und bekam, Kartoffelbrei und Bratwürsten auf den Teller geladen. Also hatte ich recht! Mein Nachbar war der Weihnachtsmann. Äh, also eigentlich wohnten hier zwölf Weihnachtsmänner. Mir brannten ungefähr eine Million Fragen auf der Seele. Wie schaffen sie es alle Geschenke in nur einer Nacht auszuliefern und wie können die alle transportiert werden? Woher wissen sie, welches Kind sich was wünscht? Lesen Sie wirklich jeden einzelnen Brief? Schließlich stellte ich nur eine einzige Frage: „Ich dachte immer, es gäbe nur einen einzigen Weihnachtsmann.“ Wieder schallendes Gelächter.
„Für einen einzelnen ist es unmöglich in nur einer einzigen Nacht alle Geschenke zu verteilen.“
„Durch die Bärte sehen wir für alle Menschen gleich aus.“ Das stimmte. Ich konnte sie kaum auseinander halten.
„Wir sind ein Familienunternehmen mit 120 Angestellten.“
„Und wo arbeiten die alle?“, war ich nun neugierig geworden.

a) Lucas bekommt eine Führung.
b) Lucas Mutter vermisst ihn bereits.

Türchen 20:“Wenn du aufgegessen hast, bekommst du eine Führung.“ Das ließ sich ich mir nicht zweimal sagen. Ich schlang den Inhalt meines Tellers herunter und war im Nu bereit.
„Na dann mal los.“ Wir standen vor einer ziemlich steilen Treppe, die ins Dunkle führte. Naja Geheimnisse wurden wohl immer tief im Dunkeln bewahrt. Ich stieg vorsichtig hinab. Hinter mir, die zwölf Weihnachtsmänner. Nach einer Weile sah ich Licht am Ende. Ich wurde immer neugieriger und auf einmal stand ich in einem riesigen Raum. Ich wusste nicht, wo ich als erstes hinsehen sollte. „Komm mit, wir zeigen dir alles. Hier haben wir die Poststation. Dort werden die Briefe nach Kontinenten sortiert.“ Hier arbeiteten einige Wichtel mit grünen Hüten. Dann gab es andere Wichtel, die die Briefe nahmen und die Wünsche in einen Computer eintippten. Etwas später kam das gewünschte Spielzeug in einem Aufzug an.
„Eine Etage tiefer ist unser Lager, dort arbeiten weitere Wichtel und suchen die Geschenke zusammen. Wir haben eines der modernsten Logistikzentren der Welt. Das haben wir bei amazon abgeschaut.“ „Und natürlich verbessert!“, zwinkerte mir einer der Männer über seinen Bart hinweg zu. Dann kamen die Geschenke zum Verpackungsservice und von dort in verschiedene Schlitten. Doch zuvor mussten sie alle durch eine merkwürdige Maschine.
„Das ist etwas ganz besonderes, es macht die Päckchen…

a) kleiner
b) schwerelos.

Türchen 21: „Das ist etwas ganz besonderes, es schrumpft die Päckchen.“
„Das ist ja cool, kann man da auch andere Sachen mit Schrumpfen?“ „Könnte man, ja, aber dafür ist keine Zeit. Weihnachtsmann ist ein Fulltimejob.“
„Und wie werden die Geschenke wieder groß?“
„Für unterwegs hat jeder von uns einen Antischrumpfstrahler bei sich.“ Er holte aus seiner Tasche einen Stab, der aussah, wie die Geräte der Men in Black. Bevor die Geschenke bei den Kindern landen, versetzen wir sie wieder in ihren Normalzustand.
Ich sah in den Schlitten, in den nun lauter Minigeschenke fielen. Alle so groß, wie eine Streichholzschachtel, egal, ob sich darin ein Teddy oder eine eine ganze Spielzeugeisenbahn befand.
„Jetzt habe ich nur noch eine Frage: Wie können die Schlitten fliegen?“ Allgemeines Geschmunzel.
Einer der Weihnachtsmänner klatschte in die Hände und von irgendwo her kamen kleine Lichter auf mich zu geflogen, die erst mich und dann den Schlitten umschwirrten. „Wir kriegen dabei etwas Unterstützung von den Feen.“
Nun schwebte der Schlitten ein paar Zentimeter über dem Boden.
„Kann ich eine Runde damit fliegen, hier sieht uns doch keiner?“

a) Lucas darf eine Runde mit fliegen.

b) Lucas darf nicht mit fliegen.

Türchen 22:Die Weihnachtsmänner sahen sich alle an und schienen sich ohne Worte zu verständigen.
„Na schön, aber das ist eine absolute Ausnahmen!“
„Ich darf wirklich mitfliegen?“
„Ja, aber nur eine Runde ums Haus!“
Einer der Männer pfiff und schon stand eines der Rentiere vor dem Schlitten. Die Wichtel spannten es an und kaum war es eingeschirrt, bloppten acht weitere Tiere hervor, wie Korken aus einer Flasche.
Mir klappte der Mund auf.
„Erklären wir dir ein andere Mal. Steig auf.“ Das lies ich mir nicht zweimal sagen. Kaum saß ich, gab Peter, der meinen Chauffeuer spielte, schon die Anweisung los zu fahren. Ich wollte gerade noch fragen, wie wir hier raus kamen, doch da öffnete sich vor uns schon eine Luke und beinahe im 90 Grad Winkel schossen wir in die Luft und waren binnen Sekunden über dem Haus. Genauso rasant ging die Fahrt weiter und ich klammerte mich an den Schlitten.

Wie soll’s weiter gehen?

a) Lucas Mutter sieht ihn.
b) Lucas fällt aus dem Schlitten.

Türchen 23:
Wir flogen um das Haus der Weihnachtsmänner. Ich überlegte, wie weit der unterirdische Bereich ging, den ich gerade verlassen hatte. Die kalte Luft wehte mir um die Nase. Da war so ein Bart bestimmt auch sehr praktisch, damit einem das Gesicht nicht einfror. Nun flogen wir über unser Haus. Meine Mutter trat gerade aus der Hintertür und versuchte Mira erneut, den Fisch mit den Medikamenten unterzujubeln. Leider war so ein fliegender Schlitten mit neun Rentieren vorne dran, am Himmel nicht zu übersehen. Vor allem dann nicht, wenn ihr Sohn auf der Rückbank saß.

a) Lucas Mutter schreit ihn an und er bekommt Hausarrest.
b) Lucas Mutter fällt in Ohnmacht.

Türchen 24:
Und dann kippte sie einfach um. Das war wohl etwas zu viel für sie. Peter setzte zum Landeanflug an und setzte dne Schlitten weich auf dem Boden auf. „Danke, das war wirklich ein schöner Tag bei euch. Und ich werde auch bestimmt nichts verraten!“, schwor ich ein letztes Mal und sah ihm hinter her wie er mit dem Schlitten wieder abhob. Dann rannte ich zu meiner Mutter, die schon wieder dabei war wach zu werden.
„Lucas, du…“
„Geht’s dir gut, Mutter?“
„… du bist in einem Schlitten mit fliegenden Rentieren durch die Luft geflogen!“
„Ich glaube das hast du nur geträumt, du bist ziemlich doll mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen“, flunkerte ich und half ihr auf die Beine. Sie rieb sich ihren Hinterkopf.
„Vermutlich hast dur recht. Schließlich gibt es gar keine fliegenden Schlitten und Rentiere.“
„Genau.“ Ich musste mir ein Lächeln verkneifen und ging ins Haus. Zufrieden ließ ich mich aufs Bett fallen. Es würde wohl nie jemand von meinem Abenteuer erfahren. Ich sah aus meinem Fenster und sah Peter vorbei fliegen, wie er mir ein letztes Mal zu winkte.

Ende