Meine kleine interaktive Weihnachtsgeschichte

Jeden Tag veröffentliche ich auf meiner Facebookseite einen kleinen Schnipsel einer Weihnachtsgeschichte. Wie es weiter geht entscheidet ihr. Hier gibt es die komplette Adventskalender Weihnachtsgeschichte zum Mitlesen. Das fettgedruckte ist jeweils das, wofür auf Facebook abgestimmt wurde.

Türchen 1: Habt ihr mal überlegt, was der Weihnachtsmann an den übrigen 364 Tagen macht, wenn nicht gerade Weihnachten ist? Ich, Lucas Held, 9 Jahre alt, habe es herausgefunden! Denn seit kurzem wohne ich am Nordpol, Grönland. Meine Eltern sind Wissenschaftler und erforschen gerade Pinguine. Deshalb haben sie mich hierher geschleppt.
„Lucas, schaust du mal nach der Post?“ Das ist meine Mutter, Prof. Dr. Beate Held, Biologin.
Als ob wir hier draußen Post bekämen! Die Geburtstagskarte meiner Großmutter kam nach vier Wochen endlich an. Aber meinetwegen. Ziehe ich mir eben meinen dicken Daunenparka an, Handschuhe und Mütze sind hier Pflicht bei den Temperaturen, genauso wie die dicken Schneeschuhe. Mal eben nach der Post schauen, ist also nicht.

a) Lucas zieht sich an und schaut nach der Post.
b) Lucas hat keine Lust und spielt lieber weiter am Computer.

Türchen 2: Eingepackt wie ein eine Feige im Speckmantel begebe ich mich also vor die Haustür. Sofort weht mir der kalte Nordwind um die Nase und ich ziehe die Mütze tiefer und den Schal höher ins Gesicht, bis nur noch meine Augen übrig bleiben. Mühsam stapfe ich durch den Schnee, der schon wieder meterhoch liegt, obwohl mein Vater heute Morgen bereits Schnee geschippt hatte. Nicht das das hier etwas nützte. Der Briefkasten lugte tapfer aus dem Schnee heraus.
Entscheide, wie es weiter geht:
a) es ist Post da.
b) oder es ist keine Post da.

Türchen 3: Ich lugte in den Briefkasten, der komplett leer war, was nicht anders zu erwarten war. Zum ersten Mal, sah ich unseren Nachbarn. Ja, hier draußen im Nirgendwo wohnte tatsächlich noch jemand. Der alte Mann, mit dem schneeweißen Bart und dem dicken Bauch unterhielt sich tatsächlich mit dem Postboten! Der wiederum überreichte ihm einen großen Stapel Briefe. Ich rieb mir die Augen. Vernebelte mir die Kälte meine Sinne?

a) Sieht Lucas wirklich seinen Nachbarn, den Postboten und einen riesigen Stapel Briefe?
b) oder sieht Lucas nur einen weißen Schneehasen?

Türchen 4: Nein, ich hatte richtig gesehen. Der alte Mann sah mich und winkte fröhlich herüber. Automatisch hob ich meine Hand und winkte verdutzt zurück. Irgendwie erinnerte er mich an jemanden. Doch ich kam gerade nicht darauf an wen. Zurück im Haus pellte ich mich wieder aus den nun überflüssigen dicken Winterklamotten. „Lucas, Mira ist ausgebückst!“, schrie meine Mutter aus dem Labor.

Entscheide, wie es weitergeht:
a) Lucas findet Mira.
b) Er findet sie nicht.

Türchen 5: Ich suchte Mira als erstes in ihren üblichen Verstecken. Unter der Treppe, in meinem Bett. Doch nichts. „Ich kann sie nicht finden!“, schrie ich Richtung Labor. Meine Mutter hatte Mira als Baby gefunden, verlassen und ganz schwach und sie mit zu uns genommen. Sie hatte sich prächtig entwickelt. Ich holte mir ein Glas Wasser aus der Küche und wollte endlich zurück an meinen Computer. Doch da stand …

a)… Mira auf einmal in Lucas Zimmer steht.
oder b.) … seine Mum in Lucas Zimmer steht.

Türchen 6: Ich stand auf und nahm Mira, unseren Hauspinguin auf den Arm. Wir konnten sie nicht mehr auswildern, weil sie sich zu sehr daran gewöhnt hatte, von uns füttern zu lassen. Mit Mira auf dem Arm ging ich in Mums Labor.
„Da ist ja die kleine Ausreißerin! Sie hat wohl den Braten, genauer gesagt, den Fisch gerochen. Hälst du sie mal kurz fest? Sie soll den Fisch, den ich mit einem Impfmittel präpariert habe essen.“ Lucas behielt Mira auf dem Arm, während seine Mum der Pinguindame mit einem Fisch vor der Nase herumwedelte.

Entscheide selbst, wie es weiter geht:

a) Mira denkt nicht daran, den Fisch zu essen.
b) Mira isst brav ihren Fisch.

Türchen 7: Doch Mira dachte gar nicht daran, ihren Fisch aufzuessen. Sie wusste ganz genau, dass mit dem Fisch etwas nicht stimmte. Schließlich wollte meine Mutter ihr den Schnabel öffnen und den Fisch hineingleiten lassen, doch Mira zappelte in meinen Armen so herum, dass sie mir aus den Händen glitt, auf Mutters Labortisch landete, dort aufgeregt herumflatterte und alle Gläser umwarf und die Unterlagen durcheinander brachte. Dann mit einem Sprung vom Tisch und in Richtung Freiheit, rutschte sie durch die Katzenklappe, die zu einer Pinguinklappe umfunktioniert worden war, nach draußen in ihr Gehege. Ich folgte ihr, allerdings durch die Tür, ebenfalls vor meiner nun fluchenden Mutter fliehend und sah gerade noch wie sich Mira in ihre Höhle flüchtete, die wir ihr gebaut hatten. Ich musste lächeln. Keine Chance, jetzt an sie heran zu kommen. Ich bemerkte, dass ich ohne Jacke rausgerannt war und trotz der paar Sekunden hier draußen, schon am Erfrieren war.

Entscheide, wie es weitergeht:
a) Lucas erfriert.
b) Lucas huscht schnell wieder rein.

Türchen 8:Ich wollte schnell wieder rein ins Warme, bevor ich hier draußen zum Eiszapfen erfrieren würde, als ich merkwürdige Spuren im Schnee sah. Denen wollte ich nachgehen und rannte an meiner Mutter vorbei, die Miras Chaos beseitigte, um meine Jacke zu holen. Es waren keine Spuren eines Hasen, irgendetwas Größeres musste an unserem Haus vorbei gelaufen sein. Und auch nicht nur ein Tier, nein mehrere waren hier entlang getrampelt. Ich folgte der Spur in Richtung des Hauses meines Nachbarn.

Entscheide, wie es weitergeht.

a) Lucas verliert die Spur.
b) Lucas folgt der Spur bis zu einer kleinen Hütte aus Holz.

Türchen 9: Ich folgte der Spur der Tiere in Richtung des Hauses meines Nachbarn zu einem kleinen Holzschuppen. Langsam öffnete ich die Tür und schlüpfte hinein. Drinnen war es wunderbar warm, doch so dunkel, dass meine Augen sich nur langsam daran gewöhnten. Und es roch komisch. Dafür starrten mich aber jede Menge Rentiere an, die gemütlich ihr Heu schmatzten. Ich störte sie anscheinend kein bisschen bei ihrem Nachmittagssnack. Von draußen hörte ich Schritte im knirschenden Schnee und versteckte mich schnell zwischen den Rentieren.

Entscheidet, wie es weitergeht:

a) Lucas bleibt unentdeckt.
b) Lucas wird entdeckt.

Türchen 10: Die Stalltür öffnete sich und ich konnte Stiefel erkennen, die genau auf mich zukamen. Ich drückte mich tiefer zwischen die Rentiere. Dann hörte ich ein kurzes Poltern und Schritte die sich wieder entferten. Ich wartete noch einige Minuten, bis ich aus meinem Versteck hervor kam. Das Poltern waren Karotten, die in den Futtertrog gefüllt worden waren und um die sich nun die neun Rentiere scherten. Ich sah mich genauer im Stall um. An einer Wand hangen Geschirre für die Tiere. Auf jedem war ein Name eingestickt. Ich las: Donner, Blitzen, Komet, Tänzer, Nimmersatt, Füchsin, Herumspringer, Spurter und __________. In einer anderen Ecke stand etwas großes unter einem Laken versteckt, das nun meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Als ich darunter lugte, entdeckte ich einen riesigen Schlitten. Jetzt wusste ich, warum mir mein Nachbar so bekannt vor kam!

Na, wisst ihr, wie das letzte Rentier heißt? Und wie geht es weiter?

a) Lucas läuft nach Hause und erzählt seiner Mutter von seiner Entdeckung.
b) Lucas behält seine Entdeckung für sich und sammelt weiterhin Beweise.

Türchen 11: Ich verließ die Karotten schmatzenden Rentieren und schlich zum Haus meines Nachbarn. Alle Fenster waren hell erleuchtet. Ich drückte mich an die Hauswand, duckte mich unter einem Fenster hindurch und ging unter einem beliebigen Fenster im ersten Stock in Deckung. Der Schnee lag so hoch, dass ich ohne Mühen hinein sehen konnte. Vorsichtig lugte ich hinein und sah…

a) … eine korpulente Frau beim Plätzchen backen.
b) … meinen Nachbarn beim Lesen eines Briefes.

Wie soll es weitergehen?

Türchen 12: Vorsichtig lugte ich hinein und sah durch die beschlagene Scheibe eine korpulente Frau beim Plätzchen backen. Gerade klingelte der Wecker und erinnerte sie daran, die Ersten aus dem Ofen zu holen. Wohl vom leckeren Duft angelockt, kam ihr Mann, mein Nachbar, in die Küche. Auch ich sog automatisch die Luft ein. Doch das war ein Fehler. Statt Plätzchenduft, brannte die sibirische Kälte in meinen Lungen und ich musste verräterisch Husten.

a) Lucas wird entdeckt.
b) Lucas bleibt unentdeckt.

Türchen 13: Vermutlich hätte man mein Husten auch noch auf dem Südpol gehört und so war es nicht verwunderlich, als ich hinter mir eine Stimme vernahm: „Kann ich dir helfen, Junge?“ Ich drehte mich um und da stand mir mein Nachbar oder zumindest ein Mann, der so aussah wie mein Nachbar, gegenüber. Ich blickte zurück in die Küche, wo noch immer die Frau und mein Nachbar von den Plätzchen naschten.

a) Lucas hat Halluzinationen.
b) Es gibt den Nachbarn wirklich zweimal.

Türchen 14: Sah ich doppelt oder gab es meinen Nachbarn wirklich zweimal? „Ich wollte nur … es roch so lecker!“, log ich. Denn eigentlich konnte ich überhaupt nichts riechen. „Na dann komm mal mit, Martha wird sich über einen Gast freuen. Wir bekommen nicht oft Gäste, weißt du.“ Ja, das konnte ich mir gut vorstellen. „Wie ist dein Name?“ „Lucas.“ Im Haus duftete es genauso lecker, wie ich es mir vorgestellt hatte und es war schön warm. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie lange ich schon draußen in der Kälte gewesen war. Das Haus, war viel größer, als es von außen ausgesehen hatte. „Wer wohnt denn hier alles?“, fragte ich, während ich staunend durch das Haus lief. „Oh, nur ich und meine Brüder und natürlich Martha. Martha! Wir haben einen Gast!“, schrie, wie ich nun wusste, einer meiner Nachbarn. Mit einem Backblech noch vor Hitze dampfender Plätzchen trat die Frau, die ich schon durch das Fenster beobachtet hatte, aus einer Tür und hinter ihr Nachbar Nummer 2. „Ich habe diesen Jungen hier draußen gefunden, wie er spioniert hat. Was machen wir nun mit ihm? Schließlich hat er uns gesehen.“ Ich konnte nichts sagen, der Kloß in meinem Hals war gerade dicker geworden. „Ach Peter, nun mach doch dem armen Jungen keine Angst, er ist schon ganz bleich! Hier iss erst mal ein Plätzchen. Du hast die Auswahl zwischen
a) Kokosmakronen.
b) Zimtsternen.

Türchen 15:
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und griff beherzt nach einem Zimtstern. „Du musst unser neuer Nachbar sein?“ Das war nicht schwer zu erraten. „Ich heiße Lucas Held.“ „Du bist sicherlich ganz durchgefroren, ich mach dir erst mal einen schönen heißen Tee! Und ihr könnt eure Brüder holen, es gibt bald Abendessen.“ Brüder? Wieviele gab es denn noch?
a) 10
b) 8

Türchen 16:
Ich wurde in die Küche geführt und bekam einen heißen Tee, der mich auftauen ließ, als die Tür auf ging und der Mann, der Peter genannt wurde herein kam, dachte ich zumindest. Martha gab ihm jede Menge Teller in die Hand und er verschwand wieder. Nur ein paar Sekunden später ging erneut die Tür auf und Martha drückte einem Mann gleichen Aussehens Besteck in die Hand. Das Spielchen wiederholte sich noch einige Male und es wanderten Gläser, Schüsseln und Flaschen auf diese Weise aus der Küche. „Wieviele von denen gibt es denn?“, konnte ich meine Neugier nicht länger verbergen. „Komm mit, dann Stelle ich sie dir alle vor!“, lachte Martha. „Du bleibst doch, oder?“

a) Lucas bleibt nicht zum Essen.
b) Lucas bleibt zum Essen.

Türchen 17: Wir gingen hinüber in den Speisesaal, wo 12 Männer, alle mit einem weißen Vollbart vor einer Weltkarte, die an der Wand hing, standen und aufgeregt diskutierten.
„Wir haben einen Gast, also benehmt euch!“ Sofort kehrte Ruhe ein und alle setzten sich an den Tisch. Ein Platz war für mich reserviert worden. Langsam schlich ich an der Weltkarte vorbei, auf der jede Menge grüne Lichter blinkten. „Wozu ist das hier?“
Doch mich beachtete keiner. Alle waren dabei sich Essen auf den Teller und in den Mund zu laden. Was brauchte ich noch für Beweise? Sie wohnen am Nordpol, sie besitzen einen Schlitten und Rentiere, sie bekommen jede Menge Post und sie haben eine Weltkarte mit Flugrouten an der Wand hängen.
„Ich weiß, wer sie sind!“

a) Rentierzüchter
b) Weihnachtsmänner

Türchen 18: „Ich bin mir sicher, dass sie die Weihnachtsmänner sind.“ Schallendes Gelächter schlug mir entgegen.
„Da liegst du falsch mein Junge, wir sind Rentierzüchter“, sagte einer der Männer. „Du hast doch bestimmt unsere Rentiere gesehen.“
„Sie meinen die neun in dem Schuppen, hinter ihrem Haus? Sind das nicht zu wenige für eine Zucht?“
„Das sind unsere neun prächtigen Zuchtbullen. Der Rest haust draußen.“
„Außerdem gibt es doch wohl nur einen Weihnachtsmann!“, erklärte ein anderer Mann.
„Ja, das stimmt.“ Musste ich kleinlaut zugeben, das klang alles plausibel. Ixch überlegte kurz. es passte einfach alles zu gut zusammen. „Sie können ja Rentierzüchter und Weihnachtsmänner sein! Ich denke, dass nur keiner weiß, dass es mehrere Weihnachtsmänner gibt. Wie sonst sollten sie alle Kinder in nur einer Nacht mit Geschenken beliefern.“ Ich überlegte weiter und kam erst so richtig in Fahrt. „Ich denke, dass jeder von ihnen eine dieser blinkenden Routen übernimmt.“ Jetzt herrschte mucksmäuschen Stille in dem Raum.
„Ich habs dir ja gesagt Martha, diese Nachbarn werden Ärger machen!“, klagte einer meiner weißbärtigen Nachbarn Martha an. „Was machen wir jetzt mit ihm? Er weiß alles!“

a) Lucas bekommt eine Gehirnwäsche um alles wieder zu vergessen.
b) Lucas darf mit ihnen essen.

Türchen 19:“Aber ich bin mir sicher, dass er nichts sagen wird“, beruhigte Martha die zwölf bärtigen Männer.
„Nein, ich werde bestimmt nichts sagen!“, bestätigte ich schnell.
„Schön, dann können wir ja jetzt endlich essen!“ Ich nahm Platz und bekam, Kartoffelbrei und Bratwürsten auf den Teller geladen. Also hatte ich recht! Mein Nachbar war der Weihnachtsmann. Äh, also eigentlich wohnten hier zwölf Weihnachtsmänner. Mir brannten ungefähr eine Million Fragen auf der Seele. Wie schaffen sie es alle Geschenke in nur einer Nacht auszuliefern und wie können die alle transportiert werden? Woher wissen sie, welches Kind sich was wünscht? Lesen Sie wirklich jeden einzelnen Brief? Schließlich stellte ich nur eine einzige Frage: „Ich dachte immer, es gäbe nur einen einzigen Weihnachtsmann.“ Wieder schallendes Gelächter.
„Für einen einzelnen ist es unmöglich in nur einer einzigen Nacht alle Geschenke zu verteilen.“
„Durch die Bärte sehen wir für alle Menschen gleich aus.“ Das stimmte. Ich konnte sie kaum auseinander halten.
„Wir sind ein Familienunternehmen mit 120 Angestellten.“
„Und wo arbeiten die alle?“, war ich nun neugierig geworden.

a) Lucas bekommt eine Führung.
b) Lucas Mutter vermisst ihn bereits.

Türchen 20:“Wenn du aufgegessen hast, bekommst du eine Führung.“ Das ließ sich ich mir nicht zweimal sagen. Ich schlang den Inhalt meines Tellers herunter und war im Nu bereit.
„Na dann mal los.“ Wir standen vor einer ziemlich steilen Treppe, die ins Dunkle führte. Naja Geheimnisse wurden wohl immer tief im Dunkeln bewahrt. Ich stieg vorsichtig hinab. Hinter mir, die zwölf Weihnachtsmänner. Nach einer Weile sah ich Licht am Ende. Ich wurde immer neugieriger und auf einmal stand ich in einem riesigen Raum. Ich wusste nicht, wo ich als erstes hinsehen sollte. „Komm mit, wir zeigen dir alles. Hier haben wir die Poststation. Dort werden die Briefe nach Kontinenten sortiert.“ Hier arbeiteten einige Wichtel mit grünen Hüten. Dann gab es andere Wichtel, die die Briefe nahmen und die Wünsche in einen Computer eintippten. Etwas später kam das gewünschte Spielzeug in einem Aufzug an.
„Eine Etage tiefer ist unser Lager, dort arbeiten weitere Wichtel und suchen die Geschenke zusammen. Wir haben eines der modernsten Logistikzentren der Welt. Das haben wir bei amazon abgeschaut.“ „Und natürlich verbessert!“, zwinkerte mir einer der Männer über seinen Bart hinweg zu. Dann kamen die Geschenke zum Verpackungsservice und von dort in verschiedene Schlitten. Doch zuvor mussten sie alle durch eine merkwürdige Maschine.
„Das ist etwas ganz besonderes, es macht die Päckchen…

a) kleiner
b) schwerelos.

Türchen 21: „Das ist etwas ganz besonderes, es schrumpft die Päckchen.“
„Das ist ja cool, kann man da auch andere Sachen mit Schrumpfen?“ „Könnte man, ja, aber dafür ist keine Zeit. Weihnachtsmann ist ein Fulltimejob.“
„Und wie werden die Geschenke wieder groß?“
„Für unterwegs hat jeder von uns einen Antischrumpfstrahler bei sich.“ Er holte aus seiner Tasche einen Stab, der aussah, wie die Geräte der Men in Black. Bevor die Geschenke bei den Kindern landen, versetzen wir sie wieder in ihren Normalzustand.
Ich sah in den Schlitten, in den nun lauter Minigeschenke fielen. Alle so groß, wie eine Streichholzschachtel, egal, ob sich darin ein Teddy oder eine eine ganze Spielzeugeisenbahn befand.
„Jetzt habe ich nur noch eine Frage: Wie können die Schlitten fliegen?“ Allgemeines Geschmunzel.
Einer der Weihnachtsmänner klatschte in die Hände und von irgendwo her kamen kleine Lichter auf mich zu geflogen, die erst mich und dann den Schlitten umschwirrten. „Wir kriegen dabei etwas Unterstützung von den Feen.“
Nun schwebte der Schlitten ein paar Zentimeter über dem Boden.
„Kann ich eine Runde damit fliegen, hier sieht uns doch keiner?“

a) Lucas darf eine Runde mit fliegen.

b) Lucas darf nicht mit fliegen.

Türchen 22:Die Weihnachtsmänner sahen sich alle an und schienen sich ohne Worte zu verständigen.
„Na schön, aber das ist eine absolute Ausnahmen!“
„Ich darf wirklich mitfliegen?“
„Ja, aber nur eine Runde ums Haus!“
Einer der Männer pfiff und schon stand eines der Rentiere vor dem Schlitten. Die Wichtel spannten es an und kaum war es eingeschirrt, bloppten acht weitere Tiere hervor, wie Korken aus einer Flasche.
Mir klappte der Mund auf.
„Erklären wir dir ein andere Mal. Steig auf.“ Das lies ich mir nicht zweimal sagen. Kaum saß ich, gab Peter, der meinen Chauffeuer spielte, schon die Anweisung los zu fahren. Ich wollte gerade noch fragen, wie wir hier raus kamen, doch da öffnete sich vor uns schon eine Luke und beinahe im 90 Grad Winkel schossen wir in die Luft und waren binnen Sekunden über dem Haus. Genauso rasant ging die Fahrt weiter und ich klammerte mich an den Schlitten.

Wie soll’s weiter gehen?

a) Lucas Mutter sieht ihn.
b) Lucas fällt aus dem Schlitten.

Türchen 23:
Wir flogen um das Haus der Weihnachtsmänner. Ich überlegte, wie weit der unterirdische Bereich ging, den ich gerade verlassen hatte. Die kalte Luft wehte mir um die Nase. Da war so ein Bart bestimmt auch sehr praktisch, damit einem das Gesicht nicht einfror. Nun flogen wir über unser Haus. Meine Mutter trat gerade aus der Hintertür und versuchte Mira erneut, den Fisch mit den Medikamenten unterzujubeln. Leider war so ein fliegender Schlitten mit neun Rentieren vorne dran, am Himmel nicht zu übersehen. Vor allem dann nicht, wenn ihr Sohn auf der Rückbank saß.

a) Lucas Mutter schreit ihn an und er bekommt Hausarrest.
b) Lucas Mutter fällt in Ohnmacht.

Türchen 24:
Und dann kippte sie einfach um. Das war wohl etwas zu viel für sie. Peter setzte zum Landeanflug an und setzte dne Schlitten weich auf dem Boden auf. „Danke, das war wirklich ein schöner Tag bei euch. Und ich werde auch bestimmt nichts verraten!“, schwor ich ein letztes Mal und sah ihm hinter her wie er mit dem Schlitten wieder abhob. Dann rannte ich zu meiner Mutter, die schon wieder dabei war wach zu werden.
„Lucas, du…“
„Geht’s dir gut, Mutter?“
„… du bist in einem Schlitten mit fliegenden Rentieren durch die Luft geflogen!“
„Ich glaube das hast du nur geträumt, du bist ziemlich doll mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen“, flunkerte ich und half ihr auf die Beine. Sie rieb sich ihren Hinterkopf.
„Vermutlich hast dur recht. Schließlich gibt es gar keine fliegenden Schlitten und Rentiere.“
„Genau.“ Ich musste mir ein Lächeln verkneifen und ging ins Haus. Zufrieden ließ ich mich aufs Bett fallen. Es würde wohl nie jemand von meinem Abenteuer erfahren. Ich sah aus meinem Fenster und sah Peter vorbei fliegen, wie er mir ein letztes Mal zu winkte.

Ende

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