Meine erste Lesung – die Vorbereitungen

Am 11. Oktober ist es soweit, ich habe meine erste Lesung, und dann auch noch auf der Bucon! Dementsprechend nervös bin ich auch. Ich habe mich, wie alle anderen Autoren auch, dort beworben, um lesen zu dürfen. Natürlich übe ich auch fleißig lesen. Das finde ich vor allem bei Dialogen nicht so einfach. Ich bin keine ausgebildete Sprecherin, wer ist das schon. Durch mein Praktikum beim Hessichen Rundfunk, weiß ich aber auch, dass ich einen kleinen s-Fehler habe. Das hört man beim Radio besonders. Mein „s“ zischt etwas zu sehr. Zudem finde ich Frauenstimmen generell meist unentspannter, da aufgeregter und im Frequenzbereich höher. Aber nun gut, will ich meinn Buch nicht von jemand anderem lesen lassen, muss ich da jetzt durch!

Ich habe nun also drei kleine Stellen rausgesucht. Beginnend mit dem ersten Kapitel und endend mit einem kleinen Cliffhanger damit die Leser das Buch auch kaufen wollen. Eine Stunde Zeit habe ich. Zwischen den Szenen muss ich frei erzählen, was dazwischen geschehen ist und auch am Anfang muss ich eine kleine Einführung zu mir und dem Buch geben. Diese freien Teile machen mir eigentlich mehr Kopfschmerzen, weil ich Angst habe, etwas zu vergessen, was ich sagen wollte und dann aus dem Konzept komme und vor allem dann die Zeit nicht füllen kann. Wenn alles gut läuft benötige ich ungefähr 40 bis 45 Minuten. Am Ende ist dann also noch Zeit zum Fragen stellen. Dies war letztes Jahr auch so bei den Lesungen, die ich auf der Bucon besucht hatte.

;arkierungen Lesung

Ich habe eine lange Liste an Dingen, die ich mitnehmen will, denn ich bin auch den ganzen Tag dort mit einem Stand vertreten. Angefangen von einer Tischdecke und einer kleinen Vase mit Blumen, damit es hübsch aussieht. Außerdem habe ich einige wenige Plakate drucken lassen, falls mein Tisch an einer Wand steht. Geldkassette mit Kleingeld ist wichtig. Außerdem so Dinge wie Schere, Papier und Tesafilm, um das Plakat aufzuhängen und evtl. noch etwas aufzuschreiben: Ich wollte auf das Plakat etwas aufkleben und dort die Lesung verkünden, die dann um 12 Uhr stattfindet.
Ich werde mal um die 20 Taschenbücher mitnehmen. Der Tisch soll ja nicht leer aussehen. Andererseits habe ich auch Angst darauf sitzen zu bleiben.
Ansonsten habe ich jede Menge Give Aways in der Tasche. Die Postkarten dürfen auf jedenfall gratis mitgenommen werden. Wie ich Lesezeichen und Aufkleber verteilen werde, weiß ich noch nicht. So etwas geht ja bekanntlich immer super weg. Zuminedest von den Aufklebern habe ich nicht viele drucken lassen.
Für den Stand muss ich etwas zahlen. Ich bin gespannt, wie sich das am Ende ausgeht. Auszurechnen wieviel Taschenbücher ich dort verkaufen müsste ist schwierig, da ich Exemplare aus Amerika bestellt habe. Die einen kamen mit Zoll, das heißt ich verdiene daran weniger, die anderen kamen ohne Zoll, das heißt ich verdiene daran mehr. Und ob die Lesung und der Verkaufsstand eine Steigerung der Verkaufszahlen nach sich zieht.

Als kleinen Anreiz, das Buch dort sofort zu kaufen, habe ich einige Taschenspiegel machen lassen. Nur an diesem Tag gibt es diese gratis beim Kauf des Taschenbuches dazu.

Taschenspiegel

Taschenspiegel als Give-Away für Bücherkäufer

Hier zu meinem Bericht über die letztjährige Bucon, bei der ich noch als Zuhörerin war.

Und hier noch einige Tipps zu Lesungen:
Eine Lesung vorbereiten, Artikel auf dem Blog „vom schreiben leben“

Auch das Literaturcafe hat Tipps zusammen gestellt.

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3 Gedanken zu “Meine erste Lesung – die Vorbereitungen

  1. Henni schreibt:

    Na, dann wünsche ich dir ganz viel Glück und du schaffst das schon. Das mit dem „S“ ist nicht weiter schlimm, wenn du genügend übst, dürfte das besser klappen. 🙂
    Wäre ja schlimm, wenn man dir das zum Vorwurf machen würde, oder?

    Liebe Grüße
    Henni

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