Crowdfunding – Endbericht

Jetzt wird es aller höchste Zeit einen Abschlussbericht zu schreiben über das Crowdfunding das ich über die Plattform Startnext betrieben habe, um Geld für ein professionelles Lektorat zu sammeln. Über 1500 Euro sind dabei zusammen gekommen.
Begonnen habe ich in 2013. Im April/Mai habe ich alles vorbereitet und im Juni ist meine Aktion gestartet mit der Start-Phase.
Schon nach etwas über einer Woche bin ich in die Finanzierungsphase gestartet.
Der erste Finanzierer hat am 3.Juli 2013 seinen Beitrag geleistet, der letzte am 25. September.
Am 23. Juni 2014 erschien endlich das Buch, daher wird es Zeit mal etwas Statistik zu bemühen.

Insgesamt habe ich 35 Bücher über Startnext, ich nenne es mal, vermarktet. Fast alle Bücher sind verteilt. Am Ende waren es 13 Bücher, die ich verschickt habe (auch für Versandkostenn sollte man einige Euros einkalkulieren) und 22 die ich persönlich überbracht habe. Was sehr gut ankam und ich allen nur empfehlen kann. Natürlich ging das eben nicht bei allen, sondern nur bei denen, die ich persönlich sehe oder, die in der Nähe wohnen. Ich habe da auch bei Leuten an die Tür geklopft, die ich nicht kannte. Alle haben sich gefreut und bestätigt, dass sie mich immer wieder unterstützen würden!
Dabei kannte ich von insgesamt 40 Unterstützern (7 haben nur etwas gespendet ohne eine Gegenleistung, eine Person hat drei Bücher geordert, daher sind es 25 Bücher bei 33 Förderern) 26 gingen an Leute die ich kenne, sei es aus der Schulzeit, vom Verein, über Freunde, über Sportkurse, von der Arbeit etc. Acht Leute kannte ich gar nicht. Von den Acht kamen 4 Leute über Freunde, dies ließ sich zurück verfolgen bzw. wurde mir teilweise im nachhinein mitgeteilt.
Dabei ist eines auch ins Ausland, in die Niederlande gegangen.

Matthias Matting on der Self-Publishing Bibel hat sechs Regeln zusammen gestellt, die es seiner Meinung nach zu beachten gilt beim Crowdfunding.
Diese kann ich größtenteils unterstützen. Genauer Möchte ich mich zu Punkt 5 aüßern: Crowdfunding verpflichtet:
Ich habe mir im vorhin nicht wirklich darüber Gedanken gemacht, wie es sein wird, wenn Menschen wirklich auf das Buch warten, bzw. das es so lange dauern wird, bis ich das Buch fertig auf den Markt gebracht habe. Ich hatte am Ende wirklich ein schelchtes Gewissen, dass es so lange gedauert hat, obwohl ich, wenn überhaupt nur nette Nachfragen bekam, wann das Buch endlich kommt. Schließlich habe ich über den Blog auf Startnext auch immer alle auf dem laufenden gehalten. Zum Schluss war ich mir allerdings manchmal nicht sicher, ob das überhaupt noch gelesen wird, auch wenn es per Mail direkt an meine Förderer verschickt werden konnte. Der Druck ist also schon enorm, der aufgebaut wird. Allerdings hat dieser Druck auch dazu geführt, dass ich am Ball geblieben bin. Als Self-Publisher habe ich keinen Verlag im Nacken, der eine Deadline annonciert. Ich hätte das Buch womöglich in drei Jahren nach 100 Überarbeitungen auf den Markt bringen können. Doch da waren ja Leute, die schon teilweise ein ganzes Jahr darauf gewartet haben. Es hatte also auch positive Nebenwirkungen.

Fazit: Ich kann Crowdfunding also nur jedem empfehlen mal auszuprobieren. Im Grunde ist das Risiko auch recht klein. Wird die Zielsumme nicht erreicht, geht das bis dahin gesammelte Geld wieder zurück an die Förderer. Man kann also nur gewinnen.
Hier noch einige Impressionen der Bücher, die ich als Dankeschöns verteilt habe. Natürlich haben die Förderer signierte Bücher erhalten.

Kiste voll mit Moonwitch-Taschenbüchern

Kiste voll mit Moonwitch-Taschenbüchern für meine Förderer


Crowdfunding Dankeschöns

Versand der Dankeschöns


signierte Bücher

Die Förderer erhielten signierte Bücher.

Weitere Posts zum Thema Startnext:
Momentaufnahme
Die Finanzierungsphase

Werbung für das Startnextprojekt – Ein Erfahrungsbericht
Startnext – Erfolgreiches Crowdfunding. Ein Fazit
Einen Monat später…

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2 Gedanken zu “Crowdfunding – Endbericht

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