Startnext – erfolgreiches Crowdfunding. Ein Fazit

Mit dem Glockenschlag um Mitternacht am vergangenen Donnerstag, 26.September 2013, wurde mein Crowdfunding-Projekt offiziell als erfolgreich beendet.
Ich hatte versucht über die Crowdfunding Plattform Startnext 1499 Euro zu sammeln. Zusammen gekommen sind sogar 1611,10 €! Denn zwei Leute, deren Überweisung nicht mehr über Startnext gebucht werden konnte, weil es von der Bank her leider zu lange gedauert hat, habe es mir dann direkt überwiesen. Ich behandele sie aber wie Startnextler.
Es war ein Experiment. Ich hatte nichts zu verlieren und konnte nur gewinnen. Wenn mich jemand nun fragen würde, ob ich das wieder machen würde, also per Crowdfunding Geld zu sammeln, damit ich mein Buch professionell lektorieren lassen kann, dann würde ich sagen: Ja.
Nicht nur, weil es erfolgreich war, nein auch weil man viel über Selbst-Marketing lernt.

Aber es war auch anstrengend. Noch in den letzten Tagen, habe ich Postkarten verteilt und immer wieder erklärt wie Crowdfunding funktioniert, Posts geschrieben, gezwitschert, Mails versand usw. Ohne ständige Werbung auf allen Kanälen läuft einfach gar nichts. Wobei ich nicht sagen kann, dass es einen Kanal gab, über den besonders viele Unterstützer kamen. Jeder Kanal brachte welche hervor. Manche kamen über meinen E-Mailversand, manche über Startnext selbst, weil sie beim Stöbern auf mich aufmerksam wurden. Das ganze Projekt hat schon viel Zeit in Anspruch genommen. Denn die Startnext Kampagne hat auch bedeutet, dass sich das eigentliche Ziel etwas nach hinten verschoben hat, weil ich eben erst alles für Startnext organisieren musste. Damit es aber schneller geht, hatte ich parallel mit der Lektorierung schon angefangen.
Es gab Tage, da konnte ich nicht schlafen, weil niemand gespendet hatte und es gab Tage da konnte ich vor lauter Freude nicht schlafen, weil Unterstützer hinzukamen.
Besonders habe ich mich über Unterstützter gefreut, die ich nicht persönlich kenne. Natürlich benötigt man Freunde und Familie, ohne die geht es nicht – kann ich gleich sagen. Außerdem sollte man fest an sein Projekt glauben und sein Ziel vor Augen haben. Selbstverständlich gibt es Zweifel, man hat keine Lust mehr, ist deprimiert, es läuft nicht. Doch dann glaubt wieder jemand an dich und dein Projekt und dann machst du weiter.

Ich kann nur jedem empfehlen sich gut vorzubereiten. Schon in die Seite (www.startnext.de/moonwitch) an sich hatte ich viel Zeit und Mühe gesteckt, damit auch alles perfekt wird. Lange an den Texten gefeilt, mir Dankeschöns überlegt (seit kreativ!) etc. Filmchen gedreht (alleine das hat fünf Aufnahmen gekostet) und geschnitten (ohne das gings leider nicht, auch wenn ich es vermeiden wollte).

Natürlich gab es auch Rückschläge. Z. B. als ich festgestellt habe, dass ich alle meine E-Mail- und Xingkontakte mit einem falschen Link versorgt hatte, weil sich über das i bei Moonwitch ein Accent geschlichen hatte, der kaum zu sehen war. Aber dazu führte, dass der Link nicht funktionierte. Das habe ich erst sehr spät bemerkt, z. T. erst vier Wochen später. Und auch erst als mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat. Einige haben die Seite trotzdem gefunden, doch wer weiß wie viele nicht. Da habe ich wirklich geflucht.

FAZIT: Wie heißt es doch immer so schön: „Probieren geht über studieren“ oder „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.“
Wer also probieren möchte über Crowdfunding Geld zusammeln, der sollte es ruhig probieren.
Jetzt eine Woche später bin ich schon mittendrin im nächsten Stress: Die Überarbeitung – weil ja jetzt alle auf ihre Dankeschöns, allen voran meinem Buch warten.

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2 Gedanken zu “Startnext – erfolgreiches Crowdfunding. Ein Fazit

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